Tragbare Förderbänder neigen aus mehreren Gründen dazu, auf Treppen umzukippen. Das Hauptproblem ist meist eine schlechte Gewichtsverteilung, insbesondere wenn besonders schwere Gegenstände einseitig und nicht ordnungsgemäß zentriert gelagert werden. Dadurch entsteht ein wackeliger Drehpunkt, der das Kippen erheblich begünstigt. Ein weiteres großes Problem tritt auf, wenn diese Geräte nicht ausreichend verankert sind. Auf Steigungen von mehr als etwa 15 Grad zieht die Schwerkraft stärker und die Reibung reicht nicht mehr aus, um Stabilität zu gewährleisten. Hinzu kommt, dass die Füße oder Stützen sich verschieben können oder der Rahmen selbst beim Transport verbogen wird. In solchen Fällen wird das gesamte System sehr schnell instabil. Einige Sicherheitstests haben gezeigt, dass diese Art von Instabilität in Extremsituationen die Stabilitätsgrenzen um etwa 40 % verringern kann.
Wenn es darum geht, Förderer auf geneigten Flächen sicher zu halten, spielen eigentlich zwei zentrale Prinzipien eine Rolle: Erstens, sicherzustellen, dass alles ausgewogen bleibt und sich nicht bewegt (das bezeichnen wir als statisches Gleichgewicht, wenn ΣF gleich null ist), und zweitens, die Drehmomente genau richtig einzustellen, damit nichts unerwartet umkippt. Die meisten Ingenieure konzentrieren sich darauf, den Schwerpunkt durch schwerere Bodenplatten darunter zu senken und die Gesamtbreite der Maschine zu vergrößßen. Schauen Sie hier auf konkrete Zahlen: Eine Erweiterung der Stützfläche um etwa 30 Prozent reduziert typischerweise die Kippgefahr um nahezu die Hälfte. Und vergessen Sie auch die hydraulischen Nivelliersysteme nicht – sie arbeiten im Hintergrund hart daran, sich automatisch anzupassen, sobald Unebenheiten oder Stufen im Weg auftreten. Solche konstruktiven Überlegungen sind äußerst wichtig, denn Sicherheit ist keine Option, wenn schwere Maschinen auf Hängen im Einsatz sind.
Im Jahr 2019 ereignete sich in einem Lagerhaus ein schwerer Unfall, der zeigt, was passiert, wenn Sicherheitsvorschriften ignoriert werden. Einige Mitarbeiter richteten ein mobiles Förderband auf einer Treppe ein, vergaßen jedoch, es ordnungsgemäß zu verankern, während sie Kartons bewegten. Die Konstruktion hatte einen Neigungswinkel von etwa 22 Grad, und plötzlich geriet die Gewichtsverteilung aus dem Gleichgewicht. Alles kippte schnell um, verletzte zwei Arbeiter und verursachte Schäden in Höhe von rund 200.000 US-Dollar. Bei der Untersuchung des Vorfalls identifizierten Ermittler drei gravierende Fehler, die sich hätten vermeiden lassen. Erstens wurden die Bremsen der Ausrüstung nicht aktiviert. Zweitens waren die Kartons nicht korrekt auf dem Förderband platziert. Und drittens überprüfte niemand, ob der Neigungswinkel für den Betrieb sicher genug war. Besonders wichtig an diesem Fall ist, dass OSHA-Berichte zeigen, die meisten Förderbandunfälle geschehen, weil Mitarbeiter die vorgeschriebenen Verfahren missachten, und nicht, weil Maschinen plötzlich ausfallen.
Stabilität schaffen beginnt damit, geeignete Verankerungspunkte zu finden und zu steuern, wie das Gewicht auf der Ausrüstung lastet. Bei der Sicherung von Verankerungen sollte man auf stabile Elemente wie Treppengeländer oder dicke Betonwände zurückgreifen, anstelle jener wackeligen provisorischen Bolzen, die manchmal verwendet werden. Für ein ausgewogenes Standverhalten muss der Großteil des Gewichts tief in der Nähe der Basis des gestützten Objekts liegen. Wir haben zahlreiche Unfälle gesehen, die geschahen, weil zu viel Gewicht in größerer Höhe platziert wurde. Gerade auf Schrägen kann eine ungünstige Gewichtsverteilung häufig zu Kippgefahr führen. Bevor irgendetwas eingeschaltet wird, sollte man kurz innehalten und die Verankerungen erneut prüfen, um sicherzustellen, dass sie festhalten und jeder möglichen Belastung während des Betriebs standhalten.
Eine präzise Ausrichtung verhindert seitliches Verrutschen – die Hauptursache für Sturzunfälle auf Treppen. Verwenden Sie Laserschienen, um sicherzustellen, dass alle Rollen innerhalb einer Toleranz von 2 mm parallel sind, und installieren Sie verstellbare Stützbeine auf unebenen Flächen. Für treppenspezifische Installationen:
Moderne tragbare Förderbänder für Treppen integrieren ausfallsichere Mechanismen, die herkömmliche Lösungen übertreffen. Dazu gehören:
Bevor ein tragbarer Förderer auf einer Treppe aufgestellt wird, müssen die Arbeiter eine gründliche Prüfung möglicher Gefahren durchführen. Untersuchen Sie, wie steil die Treppe ist, in welchem Zustand die Oberflächen sind und welche Art von Lasten über sie bewegt werden, um Stabilitätsprobleme zu erkennen. Wichtige Dinge, die überprüft werden müssen, sind unter anderem, ob die Neigung bei den meisten Geräten unter etwa 30 Grad bleibt, und ob der Förderer mit den tatsächlichen Maßen der Treppe korrekt übereinstimmt. Sicherheitsvorschriften von Organisationen wie MSHA können Kippunfälle um etwa die Hälfte reduzieren, wenn sie ordnungsgemäß befolgt werden. Ebenso wichtig ist es, Aufzeichnungen über Gewichtsgrenzen und Umweltfaktoren zu führen, die die Leistung beeinträchtigen könnten, wie z. B. benachbarte Maschinen, die Vibrationen verursachen, oder äußere Bedingungen während der Installation. Diese Beobachtungen helfen dabei, praktikable Lösungen für Probleme zu entwickeln, die später auftreten könnten.
Um eine optimale Sicherheit bei unregelmäßigen Treppeninstallationen zu gewährleisten, sind gezielte Abwägungen zwischen Tragbarkeit und Stabilität erforderlich. Bediener sollten:
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