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Welche Modulgrößen sind für einen modularen Förderbandförderer verfügbar

Dec 01, 2025

Standard-Modulgrößen in modularen Förderbandsystemen

Teilungsmaße: 12,7 mm, 25,4 mm und 38,1 mm – Auswirkungen auf Geschwindigkeit, Last und Führung

Modulare Förderbänder verfügen über Standardteilungen von 12,7 mm, 25,4 mm und 38,1 mm, die unterschiedliche Leistungsgleichgewichte schaffen. Bei Betrachtung der kleinsten Teilung, ermöglichen 12,7-mm-Bändern eine wesentlich gleichmäßigere Bewegung von Produkten im Vergleich zu größeren Ausführungen. Sie bewältigen engere Kurven mit einem Radius von nur 100 mm und erreichen Geschwindigkeiten von über 1 Meter pro Sekunde. Allerdings gibt es hier einen Haken: Diese kleineren Teilungsbänder tragen etwa 15 Prozent weniger Gewicht als ihre größeren Pendants wie die Module mit 38,1 mm. Umgekehrt hingegen zeichnen sich die größeren Systeme mit 38,1-mm-Teilung dadurch aus, dass sie besonders schwere Lasten bewältigen können, Traglasten von bis zu 150 Kilogramm pro Quadratmeter unterstützen und auch auf steilen Steigungen von bis zu 30 Grad zuverlässig funktionieren. Doch Vorsicht: Sie neigen dazu, empfindlicher bei der Führung um Ecken zu sein. Dann gibt es noch die 25,4-mm-Teilung, die genau zwischen diesen beiden Extremen liegt. Die meisten Anlagen stellen fest, dass diese mittlere Variante sich am besten für den täglichen Betrieb eignet, bei dem ausreichende Geschwindigkeit, ein vernünftiges Tragvermögen und gewisse Flexibilität in der Anlagenkonstruktion erforderlich sind. Die Wahl der richtigen Teilung hängt letztendlich davon ab, was bei jeder spezifischen Anlage am wichtigsten ist. Wird ein maximales Durchsatzvolumen benötigt? Werden besonders schwere Gegenstände transportiert? Welche räumlichen Einschränkungen bestehen? Und wie tolerant kann man gegenüber den regelmäßigen Wartungsanforderungen sein?

Breitenbereich (50–2000+ mm): Abstimmung der Bandbreite auf Durchsatz und Produktfläche

Gurte sind in Größen erhältlich, die von gerade einmal 50 mm bis über 2.000 mm reichen, und diese Breite beeinflusst stark, wie viel Material sie transportieren können. Die schmalen Gurte zwischen 50 und 400 mm werden typischerweise in kleineren Anwendungen eingesetzt, wie Verpackungsaufgaben, Laboranlagen oder anspruchsvollen pharmazeutischen Flaschenlinien, wo Platz knapp ist und Präzision entscheidend ist. Bei breiteren Gurten ab etwa 1.200 mm und darüber bewältigen diese Exemplare größere Mengen, wie beispielsweise Baustoffe, Getreidelieferungen oder sogar große Lebensmitteltabletts in Verarbeitungsanlagen. Industrieprüfungen zeigen, dass der Wechsel von einem 800-mm-Gurt auf einen 1.400-mm-Gurt etwa 40 % mehr Querschnittsfläche bietet, was bedeutet, dass bei gleicher Geschwindigkeit eine deutlich höhere Durchsatzleistung erzielt wird. Die Wahl der richtigen Gurtbreite ist äußerst wichtig, da sie verhindert, dass Produkte über den Rand fallen, Schäden an den Kanten reduziert, die durch Überstände verursacht werden, und Energie spart, da der Gurt unnötig starke Biegungen vermieden werden.

Dickeoptionen (2–15 mm): Ausgewichtete Tragfähigkeit, Flexibilität und hygienisches Design

Die Dicke der Module zwischen 2 und 15 mm macht tatsächlich einen großen Unterschied hinsichtlich ihrer Leistung in verschiedenen Einsatzsituationen. Dünne Module im Bereich von 2 bis 5 mm bieten erstaunliche Flexibilität für enge Kurvenüberführungen, zum Beispiel Spiralaufzüge mit Radien unter 50 mm. Allerdings besteht hier ein Kompromiss, da diese dünneren Varianten nur Belastungen von bis zu etwa 50 kg pro Quadratmeter bewältigen können. Demgegenüber können dickere Module mit 12 bis 15 mm deutlich höhere Belastungen verkraften und Stoßkräfte von bis zu 300 kg pro Quadratmeter standhalten, ohne ihre Form unter starken Zugkräften zu verlieren. Dies hat jedoch einen Preis, da größere Zahnräder und leistungsfähigere Antriebssysteme erforderlich sind. Bei Anwendungen in der Lebensmittelverarbeitung und Pharmazie entscheiden sich die meisten Fachleute für Module mit einer Dicke von etwa 6 bis 8 mm. Diese Größe eignet sich gut für Reinigungsverfahren wie CIP und SIP, ermöglicht zuverlässige rechtwinklige vertikale Förderungen und erfüllt alle notwendigen Hygienestandards. Die Oberflächen bleiben glatt und weisen keine Spalten auf, in denen sich Bakterien verbergen könnten, und erfüllen somit die aktuellen EHEDG-Richtlinien aus 2022.

Wie das Design von modularen Kunststoffgurten die Größenbeschränkungen und die Leistung von Förderanlagen bestimmt

Materialeigenschaften und Toleranzen beim Spritzgießen in modularen Gurtförderanlagen

Die Wahl des Kunststoffs beschränkt tatsächlich stark, welche Größen wir für diese Module herstellen können. Bei der Betrachtung von Materialien wie Polypropylen (PP) gegenüber Polyethylen (PE) bieten diese unterschiedliche Festigkeits- zu Gewichtsverhältnisse. Hochdichtes PP ermöglicht uns die Herstellung robusterer Module mit einer Dicke von etwa 12 bis 15 mm für anspruchsvolle industrielle Anwendungen, während niedrigdichtes PE leichtere Varianten zwischen 2 und 5 mm liefert, die sich gut für Bereiche eignen, in denen häufig gereinigt werden muss. Mit präzisen Spritzgussverfahren halten wir eine enge Toleranz bei den Abmessungen ein – gewöhnlich innerhalb von etwa ±0,1 mm über alle miteinander verbundenen Teile hinweg. Dies sorgt dafür, dass alles korrekt zusammenpasst, Vibrationen reduziert werden und der Betrieb reibungslos verläuft. Auch die Dehnbarkeit des Kunststoffs spielt eine Rolle bei dünnen Abschnitten unter Belastung. Biegt er sich zu stark, verschleißen Scharniere schneller und Bauteile geraten aus der Ausrichtung. Für Lebensmittelanwendungen schreiben Vorschriften der FDA und USDA bestimmte Mindestwandstärken vor, im Allgemeinen mindestens 3 mm in Bereichen, die mit Produkten in Berührung kommen, damit keine mikroskopisch kleinen Risse entstehen, in denen sich Bakterien verstecken könnten. Die Verwendung gleichmäßig gemischter Polymerpellets stellt sicher, dass unsere Produkte langfristig formstabil bleiben, was Probleme mit der Bandintegrität verhindert und eine zuverlässige Führung über Jahre hinweg gewährleistet.

Verzahnte Geometrie und minimaler Biegeradius: Ermöglichen kompakte Anordnungen und mehrachsiale Übertragungen

Die Effizienz der Raumnutzung und der Übertragungsfähigkeit wird nicht allein durch die Teilung bestimmt, sondern ebenso durch die ineinander greifende Geometrie. Bei Betrachtung der Einsteiftiefen, Stiftdurchmesser sowie des verfügbaren Spielraums zwischen den Gelenken setzen diese Faktoren gemeinsam den minimale Biegeradius im Bereich von etwa 100 bis 300 Millimetern fest und beeinflussen die Stabilität, wenn sich der Riemen seitlich verbiegt. Für Anwendungen, bei denen enge Kurven entscheidend sind, können kleinere Riementeilungen von 12,7 mm Biegeradien von nur 100 mm erreichen. Dadurch eignen sie sich besonders gut für Spiralförderer und jene kompakten Sortierbereiche, wie sie in modernen E-Commerce-Einrichtungen vorkommen. Größere Teilungen von 38,1 mm hingegen legen den Fokus stärker auf die strukturelle Festigkeit, die für steile Steigungen und Situationen mit erheblichen Zugkräften während des Transports erforderlich ist. Die Gelenkverbindungen selbst ermöglichen eine kontrollierte dreidimensionale Bewegung, wodurch Produkte durch Höhenänderungen in Z-Rahmenkonfigurationen geführt werden können und zwischen verschiedenen Ebenen wechseln, ohne umzukippen. Ebenso wichtig ist, dass diese Gelenke thermische Ausdehnungsschwankungen von etwa plus oder minus 0,3 Prozent über Temperaturbereiche von minus 20 Grad Celsius bis plus 80 Grad Celsius ausgleichen können, während die Verbindung zuverlässig bleibt. Dieses Merkmal wird besonders kritisch in Umgebungen, in denen Anlagen kontinuierlich ohne Pausen betrieben werden.

Kundenspezifische Modulgrößen für spezielle Anwendungen in modularen Förderbandsystemen

Lebensmittel, Pharma und E-Commerce: Wenn nicht-standardisierte Breiten, Teilungen oder verstärkte Ränder erforderlich sind

Standardgrößen eignen sich gut für den täglichen Bedarf, aber Branchen, in denen es auf Genauigkeit ankommt, benötigen oft maßgeschneiderte Lösungen. Nehmen Sie beispielsweise Lebensmittelverarbeitungsbetriebe. Diese benötigen häufig breitere Förderbänder mit etwa 1800 mm, um große Backbleche aufzunehmen. Die Modulbandglieder sind dort ebenfalls deutlich dicker, etwa 8 bis 12 mm, mit durchgängig geschlossenen Oberflächen, die intensiven Reinigungsstrahlen standhalten und dennoch den EHEDG-Richtlinien entsprechen. Pharmazeutische Unternehmen, die ihre Produktionslinien automatisieren, bevorzugen äußerst präzise Abstände unterhalb von 12,7 mm, damit Roboter kleine Vials exakt positionieren können, ohne sterile Umgebungen zu beeinträchtigen. Und vergessen darf man auch nicht die riesigen E-Commerce-Lager. Ihre Bandanlagen arbeiten typischerweise mit einem Abstand von 38,1 mm, rauen Oberflächen und robusten Seitenkanten, um Pakete daran zu hindern, bei schnellen Sortiervorgängen, die täglich rund um die Uhr laufen, herunterzurutschen. Solche kundenspezifischen Konfigurationen senken laut Packaging Digest des vergangenen Jahres die Beschädigungsquote um etwa 32 Prozent. Außerdem wird die schnelle Anpassung der Konfiguration zur entscheidenden Hilfe, wenn es um unterschiedliche Paketgrößen, neue Hygienevorschriften oder plötzliche Anstiege des Bestellaufkommens in der Weihnachtszeit geht.

Industriestandards und kompatibilität über markengrenzen hinweg bei modularen fördersystemen mit transportbändern

Die Einhaltung internationaler Standards wie ISO 15236 für Stahlseilbänder, ANSI/CEMA 402 für Förderbegriffe und -maße sowie den EHEDG-Richtlinien 2022 für hygienisches Design trägt dafür bei, dass bei der Arbeit mit modularen Bandförderern Konsistenz zwischen verschiedenen Marken gewahrt bleibt. Diese Standards legen wichtige Details fest, wie beispielsweise wie eng die Zahnungstoleranz sein muss (ca. plus oder minus 0,1 mm), welche Form Scharniere haben sollten und wie dick Wände für lebensmitteltaugliche Anwendungen sein müssen. Wenn Unternehmen FDA-Vorschriften gemäß 21 CFR Part 177 und der EU-Verordnung 1935/2004 folgen, können sie sicher sein, dass ihre Materialien unbedenklich sind. Zudem ermöglicht einheitliche Spezifikationen, dass Betriebe Ersatzteile von verschiedenen Lieferanten beziehen können, ohne bestehende Zahnräder, Führungen oder Antriebssysteme komplett umbauen zu müssen. Laut Daten des Material Handling Institute aus dem Jahr 2023 reduziert diese Art der Kompatibilität die Wartungszeit um etwa 30 %. Außerdem befreit sie Betriebe von der langfristigen Bindung an eine einzige Marke, was besonders hilfreich ist für Einrichtungen, die Anlagen mehrerer Hersteller betreiben und veraltete Förderlinien modernisieren oder ihre Produktion erweitern möchten, ohne mit inkompatiblen Komponenten konfrontiert zu werden.

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